Am Dienstag morgen, ging es dann auch gleich ungeduldig weiter Richtung Süden mit Ziel Vejrö, unsere alt bekannte Lieblingsinsel.
Wir laufen um 0530 aus, vorbei an der dänischen Marine und können fast sofort Segel setzten und unseren Kurs durch den Agersö-Sund anliegen lassen.
Der Wind ist schwach und so hart am Wind laufen wir kaum 4 kn... aber es ist herrlich, in den Sonnenaufgang hinein zu segeln.
Vorbei an Fischern, die ihre Reusen stellen, treiben wir langsam den Agersö Sund hinunter.
Am Ausgang des Sundes frischt der Wind auf und wir müssen noch etwas härter ran, die Wellen nehmen zu und nach kurzer Zeit liegen wir bereits wieder hart auf der Backe, aber kommen sehr gut voran und unser Vorschiff bleibt von Wasser verschont.
Kurz vor Vejrö müssen wir noch zwei Kreuzschläge einbauen, um die Untiefe im Nordosten der Insel zu runden, nehmen kurz vor dem Hafen die Segel runter, legen Fender und Festmacher, fahren langsam und umsichtig in die Hafeneinfahrt...... und laufen auf Steine!!!
Vollgas zurück, gleich wieder frei, wohl ausser angekratztem Selbstbewusstsein nichts passiert... Anleger wird ebenfalls eher mässig.... aber wir sind fest.


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