Endlich wird das Wetter besser und wir können, gefühlt das erste Mal auf dieser Reise, tatsächlich in der warmen Sonne sitzen. Dazu kommt die einzigartige Atmosphäre der Insel, die wir jetzt das erste Mal besucht haben. Keine Autos, nur Pferdefuhrwerke und Fahrräder.
Unverkennbar das ostdeutsche Erbe, die Zeit scheint hier still gestanden zu sein. Auch die zahlreichen Feriengäste und Tagestouristen kommen hauptsächlich aus den östlichen Bundesländern. Alles hat eine Unaufgeregtheit und Einfachheit, die uns sehr gefällt. Dazu kommt die einzigartige Landschaft, lange Sandstrände und Dünen, Heidelandschaften, Kiefernwälder auf Sandboden.
Einfach traumhaft!
Wir leihen uns Fahrräder, radeln stundenlang über die Insel, sitzen in der Mittagssonne am Strand und trinken Rotwein, schwimmen, malen und können richtig entspannen. Nachmittags zurück zum Boot, vorbei an kleinen reetgedeckten Ferienhäusern.
Wir finden viele architektonisch interessante Häuser aus den 20iger Jahren als Hiddensee bereits eine Hochzeit in der Beliebtheit der Künstlerszene erlebte. Fazit: Gerhard Hauptmann schien hier eher unbeliebt gewesen zu sein (wobei sein Weinkeller schon sehr beeindruckend war, wie man in seinem Haus noch heute sehen kann), Ringelnatz und Asta Nielsen hingegen waren lebensfrohe, trinkfeste Gesellen.
Wir bleiben insgesamt vier Tage und treffen am letzten Tag auch noch gute Freunde auf ein Bier und Sekt in Willi's Fischbarkasse.


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