Walkmaer

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Donnerstag, 11. August 2016

Warum Vejrö?!

Wir sind seit acht Jahren in jedem unserer Urlaube immer für einige Tage auf dieser Insel. In dieser Zeit hat sie sich entwickelt und verändert, aber nie zum Nachteil.

Seit die letzten Bewohner weggezogen sind und ein dänischer Privatinvestor die Insel bewirtschaftet, entsteht eine Oase der Ruhe.

Das Haupthaus wurde ausgebaut und mit einer kleinen, aber feinen Ein-Sterne-Küche ausgestattet. Das Sanitärgebäude wurden neu gebaut und bietet inzwischen das schönste Badezimmer, das ein Segler sich auf Reisen wünschen kann. Die organische Landwirtschaft wurde weiter entwickelt. Außer der Tierhaltung gibt es inzwischen zwei große Gewächshäuser, in denen Gemüse gezogen wird.











Das alles in einer so ansprechend, unaufgeregten und stilvollen Art, dass einem das Herz aufgeht. Alle Wege rund um die Insel, alle Wiesen und Grasflächen um die wenigen Unterkünfte, in denen wir in all den Jahren noch nie Bewohner gesehen haben, deren Türen aber immer unverschlossen sind und die alle sterbensschön und stillsicher eingerichtet sind, werden von unsichtbarer Hand stets besser gepflegt, als unser kleiner Garten zu Hause.




Der Hafen ist meist recht leer. Das liegt vermutlich an den, auf den ersten Blick, sehr hohen Liegeplatzgebühren. Für unser kleines Schiff (9,20m) zahlen wir hier mittlerweile DKK 350,--. Hierbei ist auf jeden Fall zu berücksichtigen, dass es keine weiteren Zusatzkosten gibt. Fahrräder, Tennisschläger, riesiger Spielplatz, diverse Spiele, Waschmaschine und Trockner, Grillkohle ..... alles inklusive. Warum das Segler abhält, die in der Ein-Familienhaus-Klasse unterwegs sind, bleibt uns ein Rätsel.





Auf der Insel selbst begegnet man außer einigen mit der Landwirtschaft betreuten jungen Leuten, die mit Quads, riesigen Rasenmähern, Treckern und anderem landwirtschaftlichen Gerät unterwegs sind, nur den wenigen Seglern.

Die Versorgung ist sparsam - oder wie es in den Hafenhandbüchern heißt "eingeschränkte Versorgungsmöglichkeit". Es gibt im Kühlschrank des Haupthauses Fleisch von der Insel, Gemüse und selbst gebackene Brötchen. Das kann im Falle unvorhergesehenen Einwehens schon einmal problematisch werden, wie wir zeitweise feststellen mussten. Seitdem kommen wir hier immer "ausgerüstet" an.

... und der schönste Arbeitsplatz ist es allemal!





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